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Vorträge und Diskussionen zur Zukunft des Rettungsdienstes in Baden-Württemberg: Zweites „FORUM ZUKUNFT RETTEN“ in Baden-Baden

Neuauflage des Kongresses der beiden DRK-Landesverbände in Baden-Württemberg mit rettungsdienstlichen Themen: Das „Forum Zukunft Retten“ im Kongresshaus in Baden-Baden am 9. Und 10. Juli wartete mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland auf und mit einem breiten Themenspektrum – von technischen Fragen über Personal- und Ausbildungsfragen bis hin zur Analyse von Bedrohungslagen. Auch ein Blick über Ländergrenzen hat nicht gefehlt.

In Baden-Württemberg steht das Deutsche Rote Kreuz seit Jahrzehnten für einen modernen Rettungsdienst. Es gewährleistet überall im Land eine zuverlässige, flächendeckende Versorgung: rund um die Uhr, im Einzelfall gleichermaßen wie auch bei Großeinsätzen. Deren Qualität entwickelt das Deutsche Rotes Kreuz sowohl strukturell als auch technologisch kontinuierlich weiter und gibt immer wieder Impulse für Innovationen im System der Notfallrettung.

In diesem Sinne verstand sich auch das zweite „FORUM ZUKUNFT RETTEN“: mit aktuellen Fachthemen auf die bestehenden Herausforderungen an die Notfallversorgung einzugehen und Lösungsmöglichkeiten im Hinblick auf einen zukunftsgerichteten Rettungsdienst aufzuzeigen. Die kompetenten Fachvorträge und Diskussionen boten Raum zum Austausch, zur Analyse und einen Blick in die Zukunft des Rettungsdienstes. Zwei Keynote-Speaker ergänzten das Programm der beiden Tage. 

Nach zwei Video-Grußworten der Bundesgesundheitsministerin Nina Warnken und des Innenministers von Baden-Württemberg, Manuel Hagel befassten sich in zwei parallelen Sessions Expertinnen sowohl mit vorbeugenden Versorgungskonzepten im Rettungsdienst wie auch mit den technischen beziehungsweise digitalen Entwicklungen im Bereich der Leitstellen – beispielsweise bei KI-unterstützter Simultanübersetzung.

In einer zweiten Session ging es um „Versorgungskonzepte bei Einsätzen mit Vorträgen zur Luftrettung, zu Notfallkategorien oder zur Rolle des Rettungsdienstes im Zivilschutz. Parallel hierzu wurde die Thematik „Personal und Ausbildung“ behandelt – mit Fragen zum Präventiven Rettungsdienst, zum Lernen in der Notfallmedizin sowie zu den Karrierechancen im Rettungsdienst.

Die Session des zweiten Tages startete unter dem Hauptthema „Bedrohungslage“ mit der Frage nach der IT-Sicherheit und der digitalen Resilienz im Rettungsdienst, um die Einsatzfähigkeit in einer komplexen Welt zu sichern. Gleichzeitig machte der Kongress eine „Blick über den Tellerrand“ und ließ sich von der Grenzüberschreitende Versorgung der Euregio Maas-Rhein  berichten wie auch über diverse Digitalisierungsprojekte in Großstädten sowie über die Grenzen von Digitalisierung und Automatisierung im Falle von hochalpinen Rettungseinsätzen.

In einer Abschlussdiskussion erörterten DRK-Bundesarzt Prof.. Bernd Böttiger, Prof. Matthias Fischer von der agswn, Marc Steigerwald von der AOK Baden-Württemberg zusammen mit den beiden DRK-Landesgeschäftsführern Marc Groß, und Leonard von Hammerstein, die aktuellen Entwicklungen angesichts der anstehenden Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.

Unterstützt wurde das Forum erneut durch eine Reihe von Ausstellern und Partnerfirmen. Eine Fortsetzung des Forums in Baden-Baden ist für das kommende Jahr geplant.