Neben den eingeladenen Spender*innen nahmen Vertreter*innen des DRK-Blutspendedienstes, der beiden DRK-Landesverbände aus Baden-Württemberg sowie der Landespolitik an der festlichen Veranstaltung teil. Nach der musikalischen Eröffnung begrüßte Wolfgang Rüstig, kaufmännischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg – Hessen, die anwesenden Rekord-Blutspender*innen. Er dankte ihnen für ihr außergewöhnliches Engagement und den über viele Jahre geleisteten Beitrag zur Sicherstellung der Blutversorgung.
Anschließend richteten Barbara Bosch, Präsidentin des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg und Aufsichtsratsvorsitzende des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg – Hessen, sowie Petra Krebs MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg, persönliche Grußworte an die zu ehrenden Spender*innen. Beide würdigten deren Einsatz mit großer Anerkennung und betonten die zentrale Bedeutung der Blutspende für die medizinische Versorgung.
Barbara Bosch hob in ihrer Ansprache hervor, dass hinter den beeindruckenden Spendenzahlen vor allem Menschen stehen, die sich über viele Jahre hinweg uneigennützig für andere einsetzen:
„Wir sind alle dankbar, dass es Sie gibt und dass Sie über Jahre hinweg der Hilfe für die Menschlichkeit die Treue gehalten haben. Das ist ein stiller Dienst an der Menschheit. Sie alle sind Vorbilder dafür, was Uneigennützigkeit, Menschlichkeit und Solidarität bedeuten. Dafür möchte ich Ihnen meinen ausdrücklichen Respekt, meine große Anerkennung und meinen herzlichen Dank aussprechen.“
Auch Staatssekretärin Krebs sprach den langjährigen Blutspender*innen ihren Dank aus. In ihrem Grußwort unterstrich sie die große Bedeutung der Blutspende für die medizinische Versorgung und Gesellschaft:
„Im Namen der Landesregierung darf ich mich bei Ihnen für diese beeindruckende Lebensleistung und Ihr jahrelanges, unermüdliches Engagement ganz herzlich bedanken. Sie alle leisten einen riesigen und unermesslichen Beitrag für unser Gemeinwohl und unser Zusammenleben. Blut ist bis heute nicht künstlich herstellbar. Wenn ein Mensch Blut benötigt, brauchen wir Menschen, die sich einsetzen. Ihr starkes Engagement ist ein wichtiges Signal für unsere Gesellschaft.“
Wie unmittelbar Blutspenden Patient*innen zugutekommen, verdeutlichte Prof. Dr. med. Michael Müller-Steinhardt, Ärztlicher Institutsdirektor des DRK-Blutspendeinstituts Baden-Baden. Im Namen mehrerer Transfusionsempfänger*innen bedankte er sich bei den Rekord-Blutspender*innen und machte damit die Wirkung ihres Engagements im Alltag von Patient*innen greifbar.
Eine Videobotschaft von Isabella Franke und ihrer Tochter, einer Transfusionsempfängerin, gab zudem einen persönlichen Einblick in eine bewegende Patientengeschichte. Sie berichteten von ihren Erfahrungen und sprachen den anwesenden Spender*innen ihren ausdrücklichen Dank aus. Damit wurde eindrücklich sichtbar, wie lebenswichtig jede einzelne Blutspende sein kann.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der langjährigen Blutspender*innen. Wolfgang Rüstig, Barbara Bosch und Peter Löchle, Vizepräsident des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz, nahmen die Ehrungen vor.
Im Anschluss an den formellen Teil der Ehrung bot das gemeinsame Mittagessen Gelegenheit für einen persönlichen Austausch. Bei einem reichhaltigen Buffet und in festlich dekorierter Atmosphäre in den Farben des DRK (rot und weiß) ließen die Teilnehmer*innen die Veranstaltung gemeinsam ausklingen.
*Frauen werden ab der 125. geleisteten unentgeltlichen Vollblutspende geehrt, Männer ab der 150. Spende. Männer dürfen insgesamt im Jahr bis zu sechs Mal Blut spenden, Frauen bis zu vier Mal.



