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Weihnachts-Schnelltest-Aktion in ganz Baden-Württemberg

Großes Interesse an Corona-Schnelltest-Aktion des Sozialministeriums am 23. und 24. Dezember

Karte der Teststationen des DRK am 23. und 24. Dezember.

Das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sich am 23. und 24. Dezember mit über hundert Standorten in den Städten und Gemeinden an einer landesweiten kostenlosen Corona-Schnelltest-Aktion. Ziel der Aktion, die auf eine Initiative der Tübinger Ärztin und DRK-Kreisverbandspräsidentin Dr. Lisa Federle zurückgeht, ist es, Risikogruppen zu schützen und ihnen ein Weihnachtsfest gemeinsam mit ihrer Familie zu ermöglichen. Die Antigentests zum schnellen und qualitativen Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 werden vom Sozialministerium Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt. Die Tests finden zu unterschiedlichen Uhrzeiten und oft mit Anmeldung statt.  Bereits vor dem vierten Advent waren einige Teststationen ausgebucht, was auf ein großes Interesse an den Schnelltests schließen lässt.

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Hinweis

Eine interraktive Karte aller DRK-Teststationen mit Infos zur Anmeldung, ob ausgebucht finden Sie hier.

Eine Liste mit allen Standorten und Uhrzeiten der Schnelltests hat das Sozialministerium Baden-Württemberg hier veröffentlicht (pdf).
Bitte beachten sie dass sich die Aktualisierung der Angaben verzögern kann. Informieren Sie sich im Zweifel über die jeweiligen Anmeldeformalitäten an den verschiedenen Standorten.

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„Die meisten älteren Menschen leben in der eigenen Häuslichkeit und viele freuen sich besonders an Weihnachten auf Besuch aus dem Kreis der Familie. Unsere Weihnachts-Testung soll Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheit bei der Frage bieten, ob sie einen Weihnachtsbesuch in den Stunden nach der Testung bei ihren besonders gefährdeten Angehörigen machen können“, so Barbara Bosch, Präsidentin des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg. Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnelltest innerhalb von circa 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infizierung geben.

Es handelt sich bei dieser Aktion ausdrücklich nicht um eine allgemeine Testung der Bevölkerung. Auch wird keine schriftliche Bescheinigung über ein negatives Testergebnis ausgestellt. Bei positivem Ergebnis erhalten getestete Personen eine Bescheinigung, verbunden mit der dringenden Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben und einen PCR-Test durchzuführen.

Ist das Testergebnis negativ, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit keine Infektion vor; die Aussagekraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 %. Wichtig ist, dass die Tests keine hundertprozentige Sicherheit garantieren! Auch bei einem negativen Testergebnis gilt also in jedem Fall weiterhin unbedingt die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen!

Wer positiv getestet wird, ist Coronavirus SARS-CoV-2-Virenträger und damit gesetzlich verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben, um nicht weitere Personen anzustecken. Des Weiteren sollte zur Sicherung der Diagnose ein PCR-Test beispielsweise in einer Fieberambulanz oder einer dafür ausgewiesenen Teststelle durchgeführt werden.

Die Testaktion geht auf die Initiative der Tübinger Ärztin und DRK-Kreisverbandspräsidentin Dr. Lisa Federle zurück und nimmt sich das Tübinger Konzept der kostenlosen Schnelltests zum Vorbild.

„Wir freuen uns, als Deutsches Rotes Kreuz im ganzen Land Partner dieser Testaktion zu sein. Wir wollen dazu beitragen, dass sich Menschen an den Weihnachtstagen begegnen können und dass zugleich das Risiko einer Infektion unterm Weihnachtsbaum deutlich vermindert werden kann“, so Barbara Bosch, die Sozialminister Manne Lucha ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt dankte.